Gaswärmepumpen + Gasbrennwert
Kontinuierliche Abgasabführung von Gaswärmepumpen und Gasbrennwertheizgeräten
Im Zuge der stetig zunehmenden Forderungen nach Effizienzsteigerungen von Heizgeräten und der Reduktion des CO2-Ausstoßes von Gasgeräten ist eine Vielzahl neuer Gastechnologien entwickelt und zur Marktreife geführt worden (Gas-Plus-Technologien). Insbesondere durch die Gesetzgebung gewinnt die Einbindung von regenerativen Energien in der häuslichen Wärmeversorgung zunehmend an Bedeutung.
Als eine Möglichkeit, einen Beitrag zu einem schonenden Umgang mit den vorhandenen Umweltressourcen zu leisten (Einbindung von Umweltwärme), wird hier der Einsatz von Gaswärmepumpen gesehen. Für die Gebäudeenergieversorgung werden zurzeit Gaswärmepumpen mit kleiner Heizleistung (bis 10 kW) entwickelt. In vielen Anwendungsfällen – insbesondere im Gebäudebestand – wird eine Kopplung dieser Systeme mit bestehenden Brennwertheizgeräten oder im Bestand mit Niedertemperaturheizkesseln (NT-Kessel) notwendig, um die Spitzenlast abzudecken. Die Anbindung an ein gemeinsames Abgassystem ist eine entscheidende Voraussetzung, um den Installationsaufwand und damit die Kosten zu reduzieren.
Projektziele
- Recherche und Analyse des vorhandenen Regelwerkes, Aufzeigen möglicher Hemmnisse
- Erarbeitung eines Konzeptes zur Kaskadierung von Gaswärmepumpen mit Brennwertheizgeräten unter Nutzung eines gemeinsamen Abgassystems
- Auslegung von Abgasleitungen für exemplarisch ausgewählte Gaswärmepumpen-Systeme mit Zusatzheizgeräten
- Ableitung von konkreten Ergänzungsvorschlägen für das Regelwerk
Es liegt eine strukturierte Zusammenfassung der Regelwerke in Deutschland und Europa vor. Das Konzept einer Kaskadenschaltung der beiden Systeme wurde erarbeitet und erfolgreich getestet. Verschiedene zusätzliche Anordnungen und Anlagenkonfigurationen wurden simuliert und Empfehlungen für die Anpassung der entsprechenden Regelwerke erstellt.
