Gasbeschaffenheitsänderungen

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Untersuchung der Auswirkungen von Gasbeschaffenheitsänderungen auf industrielle Anwendungen

Zukünftig werden zunehmend Gase mit unterschiedlichen Beschaffenheiten zur Verteilung kommen. Dies resultiert einerseits aus der Veränderung in der Verteilungsstruktur der Zulieferer für den europäischen Raum, andererseits werden regenerativ erzeugte Gase in das Gasnetz eingespeist – insbesondere Biogas. Weitere besondere Anforderungen können sich über die Einspeisung von Wasserstoff oder synthetischem Methan ergeben, welche aus regenerativ erzeugtem Strom, z. B. aus Windkraft, hergestellt werden. 

Industrielle und gewerbliche Gasverbraucher benötigen derzeit mehr als 35 Prozent des in Deutschland eingesetzten Erdgases. Im Hinblick auf eine umweltfreundliche und effiziente Gasanwendung ist dieser Bereich daher von besonderer Bedeutung. Entsprechend wurden folgende Ziele für das im Mai 2011 begonnene Projekt definiert:

Projektziele

  • Identifizierung der Prozessempfindlichkeit (Brenner-, Anlagen- und Regelungstechnik) industrieller Gasanwendungen auf Gasbeschaffenheitsschwankungen
  • Bestimmung des Einflusses von Gasbeschaffenheitsänderungen auf verbrennungstechnische Kenngrößen, die Energieeffizienz, die Schadstoffemissionen, die Produktqualität sowie die Prozesskosten
  • Evaluierung von vorhandenen Regelungs- und Sicherheitskonzepten für Thermoprozesse mit hoher Empfindlichkeit gegenüber Gasbeschaffenheitsschwankungen
  • Aufzeigen und Bewertung von innovativen Methoden zur Messung und Kompensation von prozessrelevanten Gasbeschaffenheitsschwankungen
  • Aufstellung von Handlungsempfehlungen für den Betrieb und die Herstellung an Thermoprozessanlagenhersteller und -betreiber

 

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Projektpartner

  • Gaswärme-Institut e.V. Essen (GWI)
  • DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH (DBI-GUT)
  • DVGW-Forschungsinstitut am Engler-Bunde-Institut (DVGW-EBI)